KI & Automation
August 11, 2026

HubSpot oder ActiveCampaign: Welche Plattform ist besser für E-Mail-Marketing und Automatisierung?

E-Mail-Automation vs. Komplett-CRM: Entdecke die wichtigsten Unterschiede zwischen HubSpot & ActiveCampaign und entscheide, welche Plattform am besten zu deinen Zielen passt.

HubSpot oder ActiveCampaign: Welche Plattform ist besser für E-Mail-Marketing und Automatisierung?

Weniger manuell, mehr automatisiert?

Lass uns in einem Erstgespräch herausfinden, wo eure größten Bedürfnisse liegen und welches Optimierungspotenzial es bei euch gibt.

Wenn ihr auf der Suche nach der richtigen Plattform für E-Mail-Marketing und Automatisierung seid, landet ihr früher oder später beim Vergleich HubSpot oder ActiveCampaign. Beide Tools versprechen leistungsstarke Automatisierung, beide haben ihre Fans – und trotzdem könnte der Unterschied für euer Business kaum größer sein.

Die Kurzfassung: ActiveCampaign ist das spezialisierte Werkzeug für E-Mail-Marketing und Automation, HubSpot die umfassende Plattform für Teams, die Marketing, Vertrieb und Service aus einer Hand steuern wollen. Wo genau die Unterschiede liegen, für wen sich welches Tool lohnt und wie sich die Kosten entwickeln, schauen wir uns jetzt im Detail an.

Der wichtigste Unterschied auf einen Blick

Bevor wir in die Details gehen, hier die wichtigste Unterscheidung: ActiveCampaign ist ein Marketing-Automation-Tool mit angebundenem, relativ schlankem CRM. HubSpot ist ein ausgewachsenes CRM mit modularen Marketing-, Sales- und Service-Funktionen. Klingt erstmal ähnlich, der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, welche Rolle diese Funktionen innerhalb der Plattform spielen.

ActiveCampaign glänzt überall dort, wo E-Mail-Marketing und Automatisierung im Mittelpunkt stehen. Das Tool bietet einen der leistungsfähigsten Automation Builder am Markt, unbegrenzte E-Mails in fast allen Tarifen und eine hohe Zustellbarkeit. Typische Nutzer sind E-Commerce-Shops, Agenturen und kleinere Teams, die ihre Kundenkommunikation automatisieren wollen.

HubSpot dagegen ist die Wahl für Unternehmen, die eine zentrale Plattform für den gesamten Kundenlebenszyklus suchen. Das CRM bildet das Fundament, darauf bauen Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub und weitere Module auf. Statt mehrere Einzellösungen miteinander zu verbinden und Kundendaten zwischen verschiedenen Systemen zu synchronisieren, laufen sämtliche Informationen an einem Ort zusammen.

Deshalb entscheiden sich viele Unternehmen nicht ausschließlich anhand einzelner Funktionen, sondern danach, ob sie ein spezialisiertes Marketing-Tool oder eine integrierte Plattform für Marketing, Vertrieb und Service suchen.

E-Mail-Marketing: Zwei unterschiedliche Ansätze

Sowohl HubSpot als auch ActiveCampaign bieten leistungsstarke Funktionen für professionelles E-Mail-Marketing. Unternehmen können Newsletter erstellen, Zielgruppen segmentieren, automatisierte Kampagnen aufsetzen und den Erfolg ihrer E-Mails detailliert auswerten.

Dennoch setzen beide Plattformen unterschiedliche Schwerpunkte.

Feature ActiveCampaign HubSpot
E-Mail-Versand Unbegrenzt (ab Plus-Tarif) Versandkontingent abhängig vom Tarif
Automation Builder Sehr granular und flexibel Leistungsstarke Workflows mit tiefer CRM-Integration
Personalisierung Umfangreiche Personalisierung Personalisierung über Marketing-, Vertriebs- und Servicedaten
A/B-Tests Umfangreiche Testmöglichkeiten A/B-Tests für Marketing-E-Mails verfügbar
Preisgestaltung Kontaktbasiert, günstiger Kontaktbasiert, teurer bei Skalierung

ActiveCampaign zählt seit Jahren zu den stärksten Lösungen, wenn es um komplexe E-Mail-Automatisierungen geht. Der visuelle Automation Builder bietet zahlreiche Trigger, Bedingungen und Verzweigungen, mit denen sich detaillierte Customer Journeys erstellen lassen. Unternehmen, deren Schwerpunkt nahezu ausschließlich auf E-Mail-Marketing liegt, profitieren von dieser hohen Flexibilität.

HubSpot verfolgt einen etwas anderen Ansatz. Die Plattform versteht Marketing-Automatisierung nicht als eigenständige Funktion, sondern als Bestandteil des gesamten CRM-Systems. Dadurch greifen Workflows nicht nur auf Marketingdaten zu, sondern auf sämtliche Informationen, die im CRM gespeichert sind.

Ein Pluspunkt für ActiveCampaign: Die meisten Tarife erlauben unbegrenzte E-Mails. Bei HubSpot hängt die Anzahl versendeter E-Mails vom Tarif ab, im Free-Bereich sind es aber auch rund 2.000 pro Monat.

CRM und Vertriebsunterstützung: HubSpots klare Stärke

Sobald es um mehr als reine E-Mail-Kommunikation geht, dreht sich das Bild. Das HubSpot CRM gehört zu den besten am Markt und ist in der Basisversion kostenlos nutzbar. Es bietet eine vollständige Pipeline-Verwaltung, detaillierte Kontakt- und Firmenprofile, Custom Properties und eine durchgängige Historie aller Interaktionen.

ActiveCampaign hat zwar ein integriertes CRM, das aber eher als Ergänzung zum E-Mail-Marketing funktioniert. Deals lassen sich anlegen, Pipeline-Ansichten sind vorhanden, aber die Tiefe und Flexibilität reicht nicht an HubSpot heran. Berichte und Dashboards fallen deutlich schlanker aus.

Wer ein Team aus Marketing und Vertrieb koordinieren muss, profitiert von HubSpots nahtloser Integration. Leads aus Marketing-Kampagnen landen automatisch im CRM, Sales-Teams sehen die komplette E-Mail-Historie und können direkt aus dem CRM heraus kommunizieren. Zusätzlich bietet HubSpot erweiterte Funktionen wie Sales Automation, Meeting-Scheduler und Forecasting.

Diese Tiefe hat allerdings ihren Preis – nicht nur finanziell, sondern auch beim Implementierungsaufwand. HubSpot ist komplexer einzurichten und erfordert mehr Einarbeitung als ActiveCampaign.

Preise und Skalierung: Wo die Unterschiede richtig ins Gewicht fallen

Die HubSpot Preise und HubSpot Pricing-Struktur sind ein häufiger Diskussionspunkt. Während der Einstieg über den kostenlosen CRM-Tarif sehr attraktiv ist, steigen die Kosten bei wachsenden Kontaktzahlen schnell:

ActiveCampaign (Preisbeispiele für 1.000 Kontakte):

- Starter: ca. 15 $/Monat (Basis-Automation)

- Plus: ca. 49 $/Monat (unbegrenzte E-Mails, CRM)

- Pro: ca. 79$/Monat (erweiterte E-mail-Orchestrierung)

- Professional: ca. 149 $/Monat (erweiterte Automation)

HubSpot (Marketing Hub):

- Free: 0 € (limitierte Funktionen)

- Starter: ab 7 €/Monat (1.000 Kontakte)

- Professional: ab 800 €/Monat (2.000 Kontakte)

- Enterprise: ab 3.600 €/Monat (10.000 Kontakte)

Der Unterschied wird mit steigenden Kontaktzahlen massiv. Bei 10.000 Kontakten zahlt ihr für ActiveCampaign Professional etwa 229 $/Monat. HubSpot Marketing Hub Professional liegt bei gleicher Kontaktzahl im vierstelligen Euro-Bereich.

Wichtig dabei: HubSpot verkauft eine Plattform, ActiveCampaign ein fokussiertes Tool. Die höheren HubSpot-Kosten erkaufen euch ein vollständiges CRM, tiefe Reportings, Sales- und Service-Funktionen. Wer das nicht braucht, zahlt für Features, die ungenutzt bleiben.

Auf den ersten Blick wirkt HubSpot deshalb häufig teurer. In der Praxis hängt die Wirtschaftlichkeit jedoch davon ab, welche Systeme ihr heute bereits nutzt.

Für wen eignet sich welches Tool?

Die Entscheidung HubSpot oder ActiveCampaign hängt weniger von einzelnen Features ab als von eurer Unternehmensstrategie und Teamstruktur.

ActiveCampaign passt zu euch, wenn:

- E-Mail-Marketing und Automation im Zentrum stehen

- Ihr ein kleineres Team (1–10 Personen) seid

- Budget eine wichtige Rolle spielt

- Ihr ein schlankes, spezialisiertes Tool bevorzugt

- E-Commerce oder Content-Marketing eure Hauptkanäle sind

HubSpot ist die bessere Wahl, wenn:

- Ihr Marketing, Vertrieb und Service auf einer Plattform vereinen wollt

- Euer Team wächst und verschiedene Abteilungen einbindet

- Detaillierte Reportings und Attributionsmodelle wichtig sind

- Ihr ein vollständiges HubSpot Customer Relationship Management System braucht

- Langfristige Skalierung geplant ist

Viele Unternehmen starten mit ActiveCampaign und wechseln später zu HubSpot, wenn das Team größer wird und die Anforderungen steigen. Der umgekehrte Weg – von HubSpot zu ActiveCampaign – kommt seltener vor, meist dann, wenn Kosten reduziert werden sollen und nur noch E-Mail-Marketing im Fokus steht.

Fazit: Spezialisierung vs. Plattform-Ansatz

Am Ende läuft die Frage HubSpot oder ActiveCampaign auf eine strategische Entscheidung hinaus: Wollt ihr das beste Tool für E-Mail-Marketing und Automation, greift zu ActiveCampaign. Sucht ihr eine zentrale Plattform für alle kundenbezogenen Prozesse, führt kein Weg an HubSpot vorbei.

ActiveCampaign überzeugt durch Fokus, Preis-Leistung und einen der stärksten Automation Builder am Markt. HubSpot liefert die umfassendere Lösung mit besserem CRM, nahtloser Integration zwischen Marketing und Sales sowie tieferen Analysemöglichkeiten.

Unser Tipp: Überlegt euch zunächst, welche Rolle die Plattform in eurem Unternehmen künftig übernehmen soll. Sucht ihr in erster Linie eine spezialisierte Lösung für E-Mail-Marketing, ist ActiveCampaign eine starke Wahl. Möchtet ihr dagegen eine zentrale Plattform aufbauen, die Marketing, Vertrieb und Kundenservice miteinander verbindet und euch auch in den kommenden Jahren begleitet, ist HubSpot für viele Unternehmen die langfristig sinnvollere Lösung. 

Sowohl HubSpot als auch ActiveCampaign sind hervorragende Plattformen, doch die richtige Wahl hängt davon ab, ob Ihr lediglich eine erweiterte E-Mail-Automatisierung benötigt oder eine einheitliche Kundenplattform, die mit Eurem Unternehmen mitwächst. Wenn Ihr bereit seid, eine All-in-One-Lösung kennenzulernen, probiert HubSpot aus und seht selbst, wie die Tools für CRM, Marketing, Vertrieb und Kundenservice zusammenwirken.

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Lese-Tipp

Möchtest du Marketing-Automatisierung direkt in deinem Team umsetzen? In unserem Praxisguide zur Marketing-Automatisierung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du funktionierende Workflows aufbaust.

FAQ: Häufige Fragen zu HubSpot und ActiveCampaign

Für wen ist HubSpot geeignet?

HubSpot eignet sich besonders für wachstumsorientierte B2B-Unternehmen, die Marketing, Vertrieb und Kundenservice auf einer Plattform vereinen wollen. Typische Nutzer haben Teams ab 10 Personen, komplexere Vertriebsprozesse und benötigen detaillierte Reportings über alle Touchpoints hinweg. Auch für Unternehmen, die vom reinen E-Mail-Marketing zu einer umfassenderen Inbound-Strategie wechseln wollen, ist HubSpot ideal.

Wer sind die Konkurrenten von HubSpot?

Neben ActiveCampaign konkurriert HubSpot vor allem mit Salesforce, Microsoft Dynamics 365, Pipedrive und SAP Sales Cloud. Im deutschsprachigen Raum sind auch CentralStation CRM und SuperOffice relevante Alternativen. Mehr dazu findet ihr in unserem Vergleich zwischen HubSpot, Salesforce und Microsoft Dynamics.

Welche Alternativen gibt es zu ActiveCampaign?

Als Alternativen zu ActiveCampaign kommen vor allem Mailchimp, Brevo (ehemals Sendinblue), GetResponse und Klaviyo infrage. Mailchimp bietet einen ähnlichen Funktionsumfang zu vergleichbaren Preisen, Brevo punktet mit besonders günstigen Tarifen für europäische Nutzer, Klaviyo ist speziell für E-Commerce optimiert.

Lässt sich HubSpot nachträglich mit ActiveCampaign kombinieren?

Ja, über Zapier oder Make lassen sich beide Tools verbinden, allerdings mit Einschränkungen. In der Praxis führt diese Kombination oft zu doppelten Kontaktdatenbanken und Synchronisationsproblemen. Sinnvoller ist es, sich für eines der beiden Systeme als Hauptplattform zu entscheiden und andere Tools gezielt anzubinden.

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Eure Fragen, unsere Antworten

Was macht bakedwith eigentlich?

Wir helfen B2B Marketing- und Sales-Teams dabei, KI-gestützte Workflows zu entwickeln und umzusetzen. Dazu gehören zum Beispiel Lead Enrichment, Outreach-Unterstützung, Reporting, CRM Workflows, Kampagnenprozesse, Content Workflows, interne Automationen und mehr.

Ist bakedwith eine Agentur, ein Freelancer oder ein Software Tool?

Nicht wirklich. Wir sind ein echtes Team aus Menschen, das euch als externes KI-Automationsteam unterstützt. Wir kombinieren Strategie, Automationsaufbau, KI-Implementierung und laufende Optimierung — ohne dass ihr intern neue Rollen aufbauen müsst.

Für wen ist bakedwith geeignet?

bakedwith ist für B2B-Teams, die mehr Umsatz mit weniger manueller Arbeit erzielen wollen. Wir arbeiten meist mit Foundern, Marketing-Teams, Sales-Teams, RevOps-Teams und Operations-Verantwortlichen, die bereits Prozesse haben, diese aber schneller, smarter und skalierbarer machen wollen.

Arbeitet ihr nur auf Abo-Basis?

Nein. Ihr könnt entweder mit einem einmaligen Workflow-Projekt starten oder euch für laufende monatliche Unterstützung entscheiden. Das einmalige Projekt eignet sich für einen konkreten Use Case. Die Subscription ist sinnvoll, wenn wir kontinuierlich neue Potenziale identifizieren, Workflows bauen und bestehende Systeme verbessern sollen.

Was ist im monatlichen Abo enthalten?

Das monatliche Abo umfasst einen dedizierten Automation Specialist, Workflow-Strategie, Umsetzung, Testing, Dokumentation, Wartung und laufende Optimierung. Ihr bekommt ein festes monatliches Kontingent, das für GTM- und Automationsarbeit genutzt werden kann.

Welche Workflows könnt ihr bauen?

Wir bauen Workflows rund um Lead Generierung, CRM Automation, Enrichment, Outbound, Reporting, Kampagnenprozesse, Content-Produktion, interne Handovers, Sales Follow-ups sowie KI-gestützte Recherche und Personalisierung.

Könnt ihr mit unseren bestehenden Tools arbeiten?

Ja. Wir bauen in der Regel auf eurem bestehenden Toolstack auf und ergänzen nur neue Tools, wenn sie wirklich nötig sind. Häufige Tools sind HubSpot, Pipedrive, Salesforce, Airtable, Notion, Google Sheets, Slack, Make, n8n, Zapier, OpenAI, Claude und weitere KI Tools.

Wie schnell können wir starten?

Nach dem ersten Gespräch können wir meist schnell die ersten Use Cases definieren und kurz darauf mit der Umsetzung starten. Bei einfachen Workflows können erste Ergebnisse oft innerhalb der ersten Wochen entstehen. Komplexere Systeme hängen von euren Tools, Daten und internen Freigabeprozessen ab.

Gehören uns die Workflows, die ihr baut?

Ja. Unser Ziel ist, dass euer Team die Systeme selbst verstehen, nutzen und weiterführen kann. Deshalb dokumentieren wir die Workflows sauber und übergeben sie so, dass das Know-how nicht bei uns hängen bleibt.

Wartet und verbessert ihr Workflows auch nach dem Launch?

Ja. Genau dafür ist die Subscription besonders sinnvoll. Wir bauen nicht nur Workflows und verschwinden danach, sondern überwachen, verbessern, erweitern und warten eure Systeme laufend.

Wie unterscheidet ihr euch von einer internen Automation-Rolle?

Hiring dauert und eine einzelne Person deckt selten GTM-Strategie, Automation, KI, Tooling, Testing und Dokumentation gleichermaßen ab. Mit bakedwith bekommt ihr ein spezialisiertes Team mit erprobter Workflow-Erfahrung, ohne alles intern von Grund auf aufbauen zu müssen.

Wie unterscheidet ihr euch von einem Freelancer?

Freelancer können für einzelne Aufgaben sehr gut sein. bakedwith ist besser geeignet, wenn ihr einen strukturierten Partner sucht, der Potenziale erkennt, Workflows baut, dokumentiert und eure GTM-Systeme laufend verbessert.

Was kostet die Zusammenarbeit mit bakedwith?

Für einmalige Workflow-Projekte bieten wir individuelle Preise an. Für laufende Unterstützung arbeiten wir mit monatlichen Subscription-Paketen. Welches Setup passt, hängt von euren Zielen, der Komplexität und dem benötigten Automationsumfang ab.

Was passiert im ersten Gespräch?

Wir entwickeln gemeinsam erste Ideen, schauen uns eure aktuellen Marketing- und Sales-Prozesse an und prüfen, wo KI und Automation wirklich sinnvoll sind. Danach priorisieren wir die besten Möglichkeiten und entscheiden, womit wir starten sollten.

Hast du noch Fragen? Schreib uns einfach!